Demokratiebildung

Demokratie ist keine Staatsform - Demokratie ist ein Akt.

Demokratie ist keine Staatsform, sondern vielmehr eine Gesellschaftsform. Demokratie kann nicht per Dekret verordnet werden. Sie liegt in der Verantwortung eines jeden einzelnen. Wir wollen, dass Schüler in unseren Schulen ein positives Verhältnis zur Demokratie gewinnen, dass sie mit demokratischen Überzeugungen ins Leben gehen und dass die Schule dazu beiträgt, aus Schülern Demokraten zu machen.
Um Demokratie zu realisieren, bedarf es überzeugter Demokraten, also solcher Menschen, die demokratisch handeln und demokratische Überzeugungen und Werte kultivieren. Zu Demokraten werden wir nicht geboren, zu Demokraten werden wir vor allem durch Erziehung und Bildung, durch nachhaltige Prozesse in Kindheit und Jugend, die unsere Kompetenzen prägen und unseren Erfahrungen ihre Bedeutung verleihen.

100 Jahre Sophie Scholl

Vertreter*innen der Schulfamilie gedenken der Widerständlerin Einige der Vertreter*innen der Geschwister-Scholl-Mittelschule von links: die Katholische Religionspädagogin Astrid Schubert, Pfarrerin Annett Treuner, die Schülersprecherin Melena Windrich,

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Planspiel Demokratie

Demokratie im Laborversuch: Im fiktiven Staat Fontanien stehen Parlamentswahlen an. Die Teilnehmer*innen gründen Parteien und finden ihre inhaltlichen politischen Prioritäten. Sie entscheiden sich für ihre Wahlkampfthemen und entwickeln dazu überzeugende Kampagnen. Im Social-Media-Kanal „Kwitter“ wird der Wahlkampf digital vorangetrieben. Begleitet wird der Wahlkampf von Vloggerinnen und Vloggern, die mit ihren News die Bürgerinnen und Bürger Fontaniens auf dem Laufenden halten. Welche Partei wird die Wählerinnen und Wähler überzeugen? In spielerischer Form setzen sich die Teilnehmenden mit den Grundfragen der Demokratie auseinander, lernen die Mechanismen der Parteiendemokratie kennen und erhalten einen Einblick in demokratische Wahlen, Regierungsbildung und parlamentarische Strukturen.

Schulforum - gelebte Demokratie

Gremium aus Schulleitung, Lehrerinnenn, Eltern und Schülern und Vertretern des Sachaufwands

Das Schulforum setzt sich aus der Schulleitung, den Sprecherinnen und Sprechern der Schülerschaft, Vertreterinnen oder Vertretern des Sachaufwands, des Elternbeirats und weiteren Mitglieder*innen der Schulfamilie wie beispielsweise des Fördervereins statt. Es ist ein wichtiges Gremium, das alle wegweisenden Entscheidungen der Schule mit trifft und das ist auch gut so. 

So wurde in diesem Jahr die Entwicklung eines neuen Schullogos beschlossen, das an die Geschwister-Scholl und die Weiße Rose erinnert. Auch über die Einrichtung einer Theaterklasse als Angebot für den Schulverbund wurde beraten und letztlich auch zugestimmt.

Schülermitverantwortung - SMV

Die Schülersprecher*innen bilden zusammen mit den Klassensprecher*innen die SMV. Sie beraten über aktuelle schulische Projekte und Programme. Sie helfen bei der Organisation und Ausgestaltung von schulischen Veranstaltungen. Die Schülersprecher*innen besuchen lokale, regionale und landesweite Veranstaltungen als Vertreter ihrer Schule. Dort wird debattiert und es werden Anträge der Schülerinteressen formuliert.