Umweltschule

Wir sind (wieder) dabei!

Seit sechs Jahren nimmt unsere Schule am Projekt „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ teil. Um diese Auszeichnung zu erhalten, müssen Projekte durchgeführt und dokumentiert werden. In diesem Zusammenhang lernen die Schüler im Sinne der klassischen Naturpädagogik das Zusammenspiel der verschiedenen Arten und Lebensräume. „Ich schütze nur das, was ich kenne/liebe“ ist dabei ein wichtiges Credo. Das Ganze wird weitergeführt in der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Schüler sollen die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt verstehen und dementsprechend für die Zukunft verantwortungsvolle Entscheidungen treffen. Ökonomische, soziale und ökologische Prozesse sind dabei zu berücksichtigen. Einen wichtigen Faktor bei der Umsetzung und dem Erreichen der Ziele stellen die Gestaltungskompetenzen nach de Haan dar. Über eine Sach- und Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz werden die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung erreicht.

Ackerdemie

Wir haben dafür einen eigenen Schulacker

Lebendige Organismen wie Pflanzen, Tiere und Menschen sind nicht nur kompliziert, sie sind auch komplex. Sind die Wurzeln einer Pflanze verrottet, trägt sie keine guten Früchte oder Blüten. Sie sind die ideale Möglichkeit, die Komplexität des Lebens mit all seinen guten wie schlechten Einflüssen abzubilden. In der ökologischen Landwirtschaft liegt das Augenmerk nicht nur auf der Produktion und den Produkten, sondern im Besonderen auf der Gesundheit des Bodens und der Qualität der Umwelt. In der Bildung ist das natürliche und nachhaltige Lernen von der Kultur der Schule und der Qualität der Lernumwelt abhängig. Daher ist Umweltbildung gerade im Zusammenhang mit unserem Ackerdemieprojekt maßgeblich für den Aufbau einer lebendigen Lernkultur zu betrachten.

Die GemüseAckerdemie gliedert sich in drei Programmphasen: Die VorAckerzeit, die AckerZeit und die NachAckerzeit.

In der VorAckerzeit (Januar – April) geht es um die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung. Die Lehrer*innen nehmen an der ersten Fortbildung teil und erhalten Infomaterial. Die Schülerinnen und Schüler bekommen anhand unserer Bildungsmaterialien einen ersten Einblick in das Thema Gemüseanbau, biologische Vielfalt sowie Bodenfruchtbarkeit und wir kümmern uns um die Saat- und Pflanzgutbestellung.

Die AckerZeit (April – Oktober) ist das Herzstück des Programms: Nach der Bepflanzung des Schulgartens geht es pro Woche eine Doppelstunde auf den Acker. Die Kinder pflanzen, pflegen, ernten und vermarkten ihr Gemüse. Die Lehrer*innen werden durch das eigens konzipierte Bildungsmaterial, Fortbildungen, wöchentliche Newsletter und persönliche Betreuung von der GemüseAckerdemie unterstützt.

In der NachAckerzeit (Oktober – Dezember) wird ein Blick „über den Ackerrand“ geworfen. Nach dem Erntedankfest und der letzten Ernte sind Exkursionen möglich und der zweite Teil der Bildungsmaterialien liefert unter dem Stichwort AckerGlobal zahlreiche Anregungen zu weiterführenden Unterrichtsthemen wie Lebensmittelverschwendung und Sortenvielfalt.

In dem Video kann man unsere Arbeit auf dem Acker gut verfolgen. Wir haben schon ganz leckeres Gemüse geerntet. Unsere Schüler sind mit Begeisterung dabei!

Gurkenernte

Reiche Ernte

Zwei flinke Boxer jagen die quirlige Eva und ihren Mops durch Sylt. Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern. Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor

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Unser Schulacker nach dem Pflügen

Ackerdemie 2

Zwei flinke Boxer jagen die quirlige Eva und ihren Mops durch Sylt. Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern. Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor

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Unser Schulacker vor der Bearbeitung

Unser Schulacker

Zwei flinke Boxer jagen die quirlige Eva und ihren Mops durch Sylt. Franz jagt im komplett verwahrlosten Taxi quer durch Bayern. Zwölf Boxkämpfer jagen Viktor

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